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Direktkandidatin Renate Glaser_Web

HR-KANDIDATENCHECK ZUR LANDTAGSWAHL 2018 IN HESSEN
33 FRAGEN UND 33 ANTWORTEN IM 4-MINUTEN-INTERVIEW

1. FRAU GLASER, WARUM TRETEN SIE BEI DIESER WAHL AN?
Um schlechte Politik besser zu machen.

2. WORÜBER WÜRDEN SIE GERNE IHRE ERSTE REDE IM NEUEN LANDTAG HALTEN?
„Landwirtschaft/Leben im ländlichen Raum“ oder „Beendigung von Bildungsexperimenten“

3. IM FALL EINER KOALITIONSBETEILIGUNG: WELCHE PARTEI WÄRE IHR LIEBLINGSPARTNER?
Die Frage stellt sich derzeit nicht, weil wir keine Lieblingspartner haben…

4. WELCHE PROBLEME IN DER BILDUNGSPOLITIK IN HESSEN SOLLTE DIE NEUE
LANDESREGIERUNG VOR ALLEM ANGEHEN?
Verantwortungslose Bildungsexperimente beenden, durchgängige Beschulung sicherstellen.

5. WAS IST DIE WICHTIGSTE AUFGABE BEIM THEMA ZUWANDERUNG?
Grenzen für unkontrollierte Migration schließen, abgelehnte/illegale Migranten ausweisen. Anerkannten Asylbewerbern echte (!) Bleibe- und Integrationschancen bieten. Diskriminierung von ausländischen, gesellschaftlich angekommenen Mitbürgern verhindern.

6. STRASSE ODER SCHIENE – WELCHE SCHWERPUNKTE MÖCHTEN SIE IN DER VERKEHRSPOLITIK SETZEN?
Verkehrsfluss auf den großen Achsen optimieren, Sanierungsrückstände aufarbeiten, IC-Halte (z. B. in Treysa) erhalten.

7. WAS SCHLAGEN SIE VOR, UM WOHNUNGSKNAPPHEIT UND STEIGENDE MIETEN IN GRÖSSEREN STÄDTEN ZU BEKÄMPFEN?
Ursachen für derzeitige Wohnungsnot (hohe Zuwanderung) verringern, Grundsteuer und Grunderwerbsteuer abschaffen, um Investieren und Bauen günstiger zu machen. Regelungen für gemeinschaftliches Wohnen von Sozialhilfeempfängern ändern. Null-Zins-Politik der EZB beenden…

8. WAS KANN DAS LAND GEGEN DIE DROHENDE VERÖDUNG VON DÖRFERN UND
KLEINSTÄDTEN TUN?
Den ländlichen Raum für Familien attraktiver machen. Familienpolitik, die die Vitalität der Dörfer durch Menschen, die dort leben, wieder herstellt.

9. SOLLTE HESSEN DEN AUSBAU ERNEUERBARER ENERGIEN WIE WINDKRAFT FORCIEREN?
Nein! Die Windkraft ist ein Windei. Ich will mein Leben auch bei Windstille nicht unterbrechen. (Wenn keine Sonne scheint übrigens auch nicht….)

10. WO SEHEN SIE DIE WICHTIGSTEN HERAUSFORDERUNGEN AUF DEM GEBIET DER INNEREN SICHERHEIT IN HESSEN?
In einer bedrohlich zunehmenden Kriminalität, insbesondere gegenüber Frauen. Die Einführung eines neuen Straftatendeliktes „Gruppenvergewaltigung“ in der polizeilichen Kriminalstatistik ist alarmierend!

11. WAS MUSS AUF DEM GEBIET DER SOZIALPOLITIK IN HESSEN VOR ALLEM GESCHEHEN?
Die Gesetzgebungskompetenz für alle sozialen Sicherungssysteme in Deutschland liegt beim Bund.

12. SPAREN UND SCHULDEN ABBAUEN ODER EINNAHMEN ERHÖHEN FÜR MEHR
INVESTITIONEN: WAS IST IHRE LINIE IN DER FINANZPOLITIK?
Nur durch solide Finanzpolitik ist eine nachhaltige Investitionspolitik möglich. Wer Schulden macht, verliert die Investitionskraft.

13. WAS MUSS EINE KÜNFTIGE LANDESREGIERUNG BEI DER DIGITALISIERUNG DRINGEND ANPACKEN?
Zeitnahe flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet bis in die kleinste Hütte wie in Norwegen und Schweden…

14. SIND SIE DAFÜR, DASS DIE KINDERBETREUUNG IN KRIPPEN UND KITAS GANZTÄGIG KOSTENLOS WIRD?
Nein, es ist auch hier wie in vielen anderen Bereichen: Was nichts kostet, ist meist nichts wert. Wenn „Betreuung“ pädagogisch hochwertige Begleitung durch einen kindlichen Tag bedeutet und nicht nur ein pures Verwahren, um elterliche Freiräume zu ermöglichen, dann kostet das Geld.

15. TRETEN SIE FÜR DIESELFAHRVERBOTE IN STÄDTEN MIT HOHER SCHADSTOFFBELASTUNG EIN?
Natürlich nicht, es gibt kein NOx-Problem. Auf der Diesel-Weltkarte ist Deutschland die einzige Dieselverbots-Insel….

16. WAS SCHLAGEN SIE VOR, UM DEN ÄRZTEMANGEL IN BESTIMMTEN REGIONEN ODER FACHRICHTUNGEN ZU BEHEBEN?
Beispielsweise die Kassenärztliche Vereinigung dazu veranlassen, flexibler, praxis- und standortorientierter abzurechnen. Die Zahl der zulässigen Hausbesuche kann in der Großstadt nicht identisch sein mit einer Landarztpraxis im Flächenkreis!

17. SOLLTE HESSEN TROTZ DER VERLUSTE AM REGIONALFLUGHAFEN KASSEL-CALDEN FESTHALTEN?
Schwierig. Regionale Mobilität/schnelle Flugverbindungen sind insbesondere für die Wirtschaft immens wichtig. Passagier- und Frachtaufkommen haben sich im letzten Jahr gegenüber 2017 verbessert. Ich würde die „Mobilitätsstudie“ des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums und des House of Logistic and Mobility zu zukünftigen Anforderungen an dezentrale Flugplatzinfrastruktur abwarten.

18. SIND SIE DAFÜR, DEM EINZELHANDEL MEHR VERKAUFSOFFENE SONNTAGE ZU
ERLAUBEN?
Ja.

19. KOMMUNEN KÖNNEN ANWOHNERN AN DEN KOSTEN FÜR STRASSENSANIERUNGEN BETEILIGEN – SOLLTE DAS LAND ANWOHNER GENERELL VON DIESEN KOSTEN BEFREIEN?
Ja. Straßenbau- und -pflege sind originäre Pflichtaufgaben der Kommune, Straßenausbaubeiträge sind daher gesetzgeberisch abzuschaffen.

20. BRAUCHT HESSEN MEHR GANZTAGSSCHULEN? Nein.

21. WAS KANN DIE LANDESPOLITIK GEGEN KINDERARMUT TUN?
Kinderarmut nimmt dann ab, wenn wir eine blühende Wirtschaft haben, wenn Kinder gut ausgebildet sind und ihre Eltern vernünftige Einkommen erzielen. Die ihnen auch nicht wegbesteuert werden….

22. SOLLTE HESSEN MEHR ODER WENIGER IN DEN AUSBAU VON HOCHSCHULEN
INVESTIEREN?
Hochschulen sollten angemessen ausgestattet, aber auch der dualen Ausbildung endlich wieder der Stellenwert gegeben werden, der ihr für unsere Wirtschaftsstruktur gebührt. Der Überakademisierung ist entgegenzutreten. Schluss mit Möchte-gern-Studien-Gängen durch Gender-Unsinn und ähnliche Fächer-Erfindungen. Wir brauchen nicht mehr Geld, wir brauchen die richtigen Entscheidungen.

23. SIND SIE DAFÜR, DEN UMWELTSCHUTZ AUSZUWEITEN? Die Frage ist wegen ihrer Allgemeinheit nicht beantwortbar.

24. UNTERNIMMT DAS LAND GENUG GEGEN DEN FLUGLÄRM IM RHEIN-MAIN-GEBIET?
Lärmschutz ist mit allem vertretbaren Aufwand zu gewährleisten. Der Flughafen ist aber auch ein unverzichtbarer Bestandteil der hessischen Wirtschaftsinfrastruktur – die Grätsche zwischen Nutzen und Zumutung muss dem Land gelingen.

25. SIND SIE DAFÜR, DASS SICH DIE VERANSTALTER VON FUSSBALL-BUNDESLIGASPIELEN AN DEN KOSTEN FÜR POLIZEIEINSÄTZE BETEILIGEN SOLLTEN?
Ja. Wer den ökonomischen Nutzen dieser Veranstaltungen hat, hat auch Pflichten und für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu sorgen.

26. SOLLTEN IN HESSEN NUR NOCH ÖKOLOGISCHE TIERHALTUNGSBETRIEBE ZUGELASSEN WERDEN?
Mangels Definition von „ökologisch“ in diesem Zusammenhang: Nein.

27.WÄHLEN AB 16: SETZEN SIE SICH FÜR EIN ABSENKEN DES WAHLALTERS BEI
LANDTAGS- UND KOMMUNALWAHLEN EIN?
Das Wahlrecht hat zu tun mit Lebenserfahrung, Bildung, dem Verständnis von komplexen politischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen und hängt auch an den Bürgerrechten, die man nun einmal erst mit 18 Jahren erwirbt. Und wenn – warum die Einschränkung auf Landtags- und Kommunalwahlen? Sind diese von minderer Qualität oder geringerer Bedeutung??

28.THEMA INKLUSION: WAS MUSS GETAN WERDEN, DAMIT MENSCHEN MIT BEHINDERUNG BESSER IN DIE GESELLSCHAFT INTEGRIERT WERDEN?
Zwanghafte Inkludierung macht niemanden glücklich. Was „getan werden muss“ kann angesichts der Vielfältigkeit von gesundheitlichen Einschränkungen nur am einzelnen Schicksal eines Betroffenen entschieden werden. Und immer nur im Interesse des Kindes und seiner Eltern – nicht aufgrund von gesellschaftlichem Druck.

29.SOLLTE HESSEN MEHR IM KAMPF GEGEN RASSISMUS, FREMDENFEINDLICHKEIT UND ANTISEMITISMUS TUN?
Helmut Schmidt 2008: „Wer die Zahl der Muslime in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung unseres inneren Friedens in Kauf.“

30. SEIT JANUAR FAHREN BESCHÄFTIGTE DES LANDES HESSEN KOSTENLOS MIT DEM ÖPNV – WIE STEHEN SIE ZU EINEM FLÄCHENDECKENDEN KOSTENLOSEN LANDESTICKET FÜR ALLE MENSCHEN IN HESSEN?
Es bleibt völlig unerfindlich, wieso die Beschäftigten des Landes Hessen gegenüber allen anderen Bürgern bevorzugt werden. Wer öffentliche Güter kostenlos zu Verfügung stellt, treibt den Staat in den finanziellen Ruin (siehe das Bundesland Bremen).

31. SOLLTE FÜR PFLICHTPRAKTIKA VON STUDIERENDEN DER MINDESTLOHN GEZAHLT WERDEN?
Man kann die Durchführung von Praktika auch so beschweren, dass sie nicht mehr möglich sind….

32. WELCHE BEREICHE IN DER KULTURFÖRDERUNG WÜRDEN SIE BESONDERS STÄRKEN?
Kulturelle Aktivitäten der Zivilgesellschaft wie regionale Theatergruppen, Kulturvereine (Gesang, Musik usw.), Heimatmuseen und ähnliches.

33. WELCHE MASSNAHMEN WÜRDEN SIE ERGREIFEN, UM GRÜNDER UND
KLEINSTUNTERNEHMER IN HESSEN BESSER ZU UNTERSTÜTZEN?
Bessere Bildung, abgespeckte Bürokratie, niedrigere Steuern.

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